Während den Sommerferien wurde dieser Tage die Bushaltestelle am Krankenhaus Leonberg (KH Leonberg) barrierefrei hergestellt und deren fußläufige Anbindung an das umliegende Wegenetz verbessert. Damit wird eine seit dem Jahr 2016 bestehende Forderung umgesetzt, die ursprünglich von der CDU-Gemeinderatsfraktion in Leonberg gestellt wurde.

„Schon 2016 haben wir die Stadtverwaltung Leonberg gebeten, an den Landkreis heranzutreten, damit die Haltestelle KH Leonberg barrierefrei umgebaut wird“, erinnert sich die CDU-Fraktionsvorsitzende im Leonberger Gemeinderat, Elke Staubach. Die CDU-Kreistagsfraktion nahm diesen Ball auf und konnte erreichen, dass die Haltestelle KH Leonberg im Nahverkehrsplan des Landkreises den Status „besonders notwendig“ erhielt.

„Dass der Landkreis nun rund 600.000 € aufwendet, um seine eigene Bushaltestelle am Krankenhaus Leonberg gemäß den heutigen Anforderungen umzubauen, unterstützen wir sehr“, macht Kreisrat und Erster Bürgermeister in Leonberg, Dr. Ulrich Vonderheid deutlich. Werde doch dadurch eine spürbare Aufwertung für alle ÖPNV-Nutzer im Bereich des Leonberger Krankenhauses geschaffen, an dem täglich rund 1.000 Fahrgäste ein- und aussteigen. Auch der Stadtseniorenrat Leonberg habe sich stark für die Umbaumaßnahmen engagiert.

„Nicht nur Personen mit Handicap, sondern insbesondere Familien mit Kinderwagen profitieren von den Umbaumaßnahmen“, so Elke Staubach und Dr. Ulrich Vonderheid. Und weiter: „Wir gehen auch davon aus, dass die Beleuchtung verbessert wird, denn viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Krankenhaus arbeiten im Schichtbetrieb und sollen nicht im Dunkeln auf den Bus warten müssen“. Auch die Frauen Union Leonberg, deren Vorsitzende Elke Staubach ist, fordert seit Jahren eine helle Beleuchtung an Bushaltestellen, um Angsträume zu vermeiden.